Freundschaft, Familie, eigener Wille – worauf es ankommt, wenn soziale Sicherungssysteme zusammenbrechen

Nach dem Neujahrsempfang mit der Künstlerin und Unternehmerin Zita Cobb aus Neufundland freuen wir uns, Sie zur zweiten Veranstaltung in 2015 einzuladen. Wir werden uns mit einem sehr ernsten, aber auch schönen und beeindruckenden Thema beschäftigen.

Inhaltlich geht es um die Frage, welche Stellung ein jeder von uns innerhalb unserer Gesellschaft haben wird, wenn er hilfebedürftig ist und sich gleichzeitig nicht mehr auf ein gut funktionierendes Netz der Sozialen Sicherungssysteme verlassen kann. So müssen wir uns aufgrund der demographischen Entwicklung der Tatsache bewusst sein, dass der Generationenvertrag, auf dem die Sozialen Sicherungssysteme beruhen, nicht mehr funktioniert. Dieser Zustand wird verschärft, wenn ab den 2020er Jahren die Mitglieder der geburtenstarke Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre zunächst in Rente, später in die Pflege gehen.

Viele von uns werden zukünftig, wenn sie hilfsbedürftig sind, weil sie alt, krank oder in einer anderen Form eingeschränkt – „behindert“ – sind, auf andere ergänzenden Sicherungssysteme angewiesen sein. Gibt es keinen Generationenvertrag mehr, rücken andere Sicherungssysteme in den Vordergrund. Es sind Strukturen, die in den modernen Industriegesellschaften einen geringeren Stellenwert haben und hatten, als in den Jahrhunderten zuvor. Die Rede ist von Freundschaft und Familie. Diejenigen, die tragfähige familiäre Strukturen haben und / oder sich wahrer Freundschaften sicher sein können, werden in Zukunft die Gewinner sein. Noch besser wird ihre Situation sein, wenn sie einen eigenen festen und starken Willen haben.

In dem hier beschriebenen Kontext steht die Zusammensetzung der Podiumsteilnehmer unserer nächsten Veranstaltung als auch die Themenwahl.

Unser Thema:

Freundschaft, Familie, eigener Wille
– worauf es ankommt, wenn soziale Sicherungssysteme zusammenbrechen und wir alt, behindert und hilfebedürftig sind.

Unsere Gesprächspartner:

Heiner Brand
Handball-Weltmeister 1978 als Spieler, Handball-Weltmeister als Bundestrainer 2007, Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports (initiiert von der Stiftung Deutsche Sporthilfe)

Joachim Deckarm
Handball-Weltmeister 1978, weltweit bester Handballspieler der 1970er Jahre, seit einem Handballunfall im Jahr 1979 schwerbehindert, Mitglied der Hall of Fame des deutschen Sports

Rolf Heggen
Ehemaliger Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des FAZ-Magazins, Autor des Buches „Teamgeist – Die zwei Leben des Joachim Deckarm“

Joey Kelly
Unternehmer, „Oberhaupt“ der Kelly Family, Extremsportler

Die Veranstaltung verläuft nach folgendem Format: Rolf Heggen wird als ein enger Vertrauter und der notwenigen Empathie ein Gespräch mit Joachim Deckarm führen. Dabei wird es um den Wert von Freundschaft und Teamgeist gehen und was diese Werte Herrn Deckarm bedeuten. Das Gespräch wird zudem begleitet von Ralf Scholt, dem Leiter Sport des Hessischen Rundfunk. Im Anschluss findet dann eine öffentliche Podiumsdiskussion zwischen den Herren Brand, Heggen und Kelly statt.

Noch am selben Abend wird das Gespräch mit Joachim Deckarm und ein Teil der Podiumsdiskussion im HR-Fernsehen, in der Sendung „Heimspiel“, übertragen.

Dem Mitglied der Montagsgesellschaft, Herrn Sacha Schnobrich von der der Dreieich Sportstätten Betriebs- & Marketing GmbH, sei an dieser Stelle gedankt. Durch seine Initiative und seinen Einsatz konnte dieses Veranstaltungsformat realisiert werden. Ferner möchten wir uns bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe bedanken, die diese Diskussionsrunde als Kooperationspartner unterstützt. Weitere Informationen über die Deutsche Sporthilfe ersehen Sie gerne auch hier: www.sporthilfe.de

Mitglieder des Vereins Montagsgesellschaft werden selbstverständlich bevorzugt bei de rAnmeldung berücksichtigt. Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft im gemeinnützigen Verein Montagsgesellschaft haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Als besonderes Highlight lade ich Sie als Mitglied der Montagsgesellschaft ein, an einem der beiden Tage (04.02 & 05.02) des internationalen Marken- und Innovationsgipfels, marketing & innovation forum europe 2015, als Gast kostenfrei teilzunehmen. Die Veranstaltung wird von unserem Mitglied,Herrn Anders Indset, veranstaltet, der uns ein Kontingent für die letzten Plätze zur Verfügung stellt – first come, first serve. Bitte richten Sie Ihre Anmeldung an Frau Trinczek: trinczek@leaderswelove.com. Informationen und Details finden Sie hier: www.mifeurope.com

Mitglied in der Montagsgesellschaft werden! Mitreden statt Zuschauen!

Wer weiß, der kann – vor allem gestalten! Mit einer Mitgliedschaft im gemeinnützigen Verein der Montagsgesellschaft entscheiden Sie sich aktiv dafür durch einen Engagierten Bürgerdialog Dinge in Bewegung zu setzen und kontrovers zu diskutieren. Denn: als Mitglied werden Ihre Themenvorschläge aktiv in das Veranstaltungsprogramm aufgenommen. Mit einer Mitgliedschaft besitzen Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen per Mail vor der jeweiligen Diskussionsrunde an info@montagsgesellschaft.de platziert und damit von Experten diskutiert zu wissen. Selbstverständlich ist Mitgliedern eine Zusage für deren Anmeldung stets sicher. Und als Mitglied unseres Vereins haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer neuen „Backstage-Treffen“ mit den hochklassigen Referenten nach diversen Veranstaltungen nochmals mehr und intensivere Insights zum Themenkomplex der jeweiligen Diskussionsrunde zu erhalten. Zögern Sie also nicht und werden Sie Teil unseres Vereins. Nur wer aktiv engagiert diskutiert kann zielgerichtet Gestalten und Bewirken!

Der gemeinnützige Verein Montagsgesellschaft e.V. versteht sich als eine parteiunabhängige Plattform für bürgerliche Interessen. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der politischen Diskussion, insbesondere im Umfeld bürgerlicher, konservativer und marktwirtschaftlicher Themenstellungen. Die Montagsgesellschaft gestaltet sich primär als ein Diskussionszirkel, zu dem sich seit 2005 einmal pro Monat ca. 60 bis 150 Personen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft an wechselnden Orten in Frankfurt am Main zusammenfinden. Die historische Mittwochsgesellschaft dient dabei als Vorbild. Diese traf sich von 1863 bis 1944 jeden zweiten Mittwoch für eine freie wissenschaftliche Diskussion im Hause des preußischen Kultusministers Moritz August von Bethmann-Hollweg. Anders aber als die Mittwochsgesellschaft ist es nicht das Ziel des Vereins Montagsgesellschaft e.V., nur nach innen zu wirken. Vielmehr versteht sich die Montagsgesellschaft als ein an bürgerschaftlichen Fragestellungen orientiertes Diskussionsforum und setzt damit bewusst auf eine Außenwirkung. In Frankfurt gilt die Montagsgesellschaft als die führende Diskussionsplattform für Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Die Montagsgesellschaft findet sich mindestens einmal pro Monat zu ihren Veranstaltungen zusammen.

Die Treffen der Montagsgesellschaft sind prinzipiell öffentlich. Sie werden zukünftig jedoch verstärkt für Mitglieder der Montagsgesellschaft e.V. organisiert sein. Informationen zu einer Mitgliedschaft im Verein Montagsgesellschaft e.V. sowie ein Aufnahmeantrag sind unter www.montagsgesellschaft.de oder der Facebook-Präsenz des Vereins zu finden.

Termin
23. Februar 2015, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort
Falkenstein Grand Kempinski / Festsaal über dem Ascara Fitness & Spa Club
Debusweg 6-18
61462 Frankfurt am Main